Cäsar Prof. Dr. Klaus Grewe
Vorträge, Führungen und Exkursionen
Der Römerkanal-Wanderweg. Der Römerkanal-Wanderweg.
 

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Archäologische Wanderwege im Rheinland.

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Auch für die nächste Zeit sind einige hochinteressante Vorträge von mir geplant. Alle nachfolgend aufgeführten Vorträge sind öffentlich und Sie sind herzlich eingeladen, dabei zu sein.

Viadukt.

Sonderausstellung

17. Juni bis 27. Oktober 2018 

Eifelmuseum Blankenheim, Ahrstraße 55-57

»Wasser für Burg Blankenheim«

Ein Technikwunder des Mittelalters und seine Wiederentdeckung

Eine Ausstellung mit vielen speziellen Aktivitäten

In der  Ausstellung gibt es den Begleitband "Wasser für Burg Blankenheim" zum Sonderpreis von 14,80 Euro.
und
die Geschichte zum Thema: "Der Ratz im Rohr - Eine archäologische Zeitreise"
zum Sonderpreis von 9,80 Euro

Blankenheim



Die imposante Burg beherrscht das Bild von Blankenheim. Funde deuten darauf hin, dass hier zuvor ein römisches Kastell stand. Gerhard I. errichtete die Burg Blankenheim 1115 oberhalb der Ahrquelle.

Graf Dietrich III., Graf von Manderscheid-Blankenheim, ließ 1468 diese hochtechnische Wasserversorgung zu seiner Burg ausbauen.



Das Buch zum Thema. In der Ausstellung zum Sonderpreis von 14,80 €  erhältlich!

Aquädukt

 


RatzDas richtige Buch

wenn Sie die Geschichte um den Bau der Wasserversorgung für Burg Blankenheim im Mittelalter verstehen wollen.  Populär und humorvoll wird hier  nachvollzogen, wie der mittelalterliche Baumeister zu seinen Kenntnissen kam. Er reist dabei durch das ganze Rheinland, das auch der Leser völlig neu entdecken wird. 

Eine spannende Lektüre, mit der Sie sich vor Ihrem Besuch in Blankenheim fachkundig machen können.

Das reich illustrierte Büchlein in der Ausstellung zum Sonderpreis von 9,80 Euro erhältlich.




Aquädukt


Sonntag, 7. Oktober 2018, 10-18 Uhr: 

Blankenheim, Brunnenstube "Alte Quelle" 

(Zugang vom Waldfriedhof, In der Rhenn)

»Archäologietour Nordeifel«

vor Ort: Erläuterungen zur mittelalterliche Wasserversorgung der Burg Blankenheim an der Quellfassung

Viadukt.


Lichtbildervortrag

Freitag, 12. Oktober 2018 um 19:00 Uhr: 

Veranstalter:  Heimatverein Meckenheim e.V. und Katholisches Bildungswerk, Meckenheim

Vortragssaal des katholischen Bildungszentrums 

Meckenheim, Kirchplatz 1 (hinterer Eingang)

Eintritt 4 Euro

»Römerstraßen im Rheinland und anderswo«

„Alle Wege führen nach Rom“ – dieses griffige Motto ist zwar erst eine Schöpfung der mittelalterlichen Literatur, es belegt aber recht anschaulich die geradezu ungeheure Leistung, die antike Ingenieure erbracht haben, um das Imperium Romanum verkehrsmäßig zu erschließen. Allein das römische Fernstraßennetz wird auf eine Gesamtlänge von 80.000 bis 100.000 km geschätzt, und wenn man die Nebenstraßen, Querverbindungen und die lokalen Wege hinzuzählt, so kommt ein Vielfaches an ausgebauten Straßentrassen zusammen. Auch in der Eifel sind eindrucksvolle Reste des römischen Straßennetzes erhalten.

Im Vortrag werden besonders interessante Straßenabschnitte aus dem ganzen Imperium Romanum, mit einem besonderen Augenmerk auf Römerstraßen in unserer Region, gezeigt.

Römerstraße

Römerstraße bei Dahlem in der Eifel (Foto:K. Grewe)

Viadukt.


Lichtbildervortrag

Sonntag, 21. Oktober 2018 um 15:00 Uhr: 

Limeskastell Pohl

»Licht am Ende des Tunnels«

Von römischen und mittelalterlichen Tunneln bis zu den ersten Eisenbahntunneln im Rheinland

»Patientia – Virtus – Spes!«  Mit diesen Schlagworten – Geduld, Tatkraft und Zuversicht – hat der römische Ingenieur Nonius Datus im 2. Jahrhundert n. Chr. die Tugenden eines antiken Tunnelbauers beschrieben. Nonius Datus wusste aus eigener Erfahrung um die besonderen Probleme dieser Ingenieursdisziplin. Und in der Tat sind die Schwierigkeiten der unterirdischen Trassenführung in fast jedem historischen Tunnelbau heute noch ablesbar.

Tunnelbaupläne oder -skizzen sind nicht erhalten, so dass die Konzeption der Tunnelbauten aus den Bauwerken selbst abgelesen werden muss. Anhand von Arbeitsspuren in noch zugänglichen Bauwerken, die u. a. Vortriebsfehler und Richtungskorrekturen erkennen ließen, war es möglich, erstmals die Strategien der antiken Baumeister bezüglich der Planung und Trassierung dieser großartigen Ingenieurbauwerke zu entschlüsseln. Vortriebsfehler sowohl in der Höhe als auch in der Richtung waren unvermeidlich und hätten zum vollständigen Verfehlen des geplanten Treffpunktes der untertage arbeitenden Bautrupps führen können. Es ist deshalb als großartige Leistung der antiken und mittelalterlichen Ingenieure zu bewerten, dass allen Schwierigkeiten zum Trotz kein Tunnelbau ohne Vollendung geblieben ist.

 TunnelIm Vortrag wird die rund 3000jährige Geschichte des Tunnelbaus beleuchtet. Vom ersten Großtunnel der Geschichte – unter König Hiskias um 700 v. Chr. in Jerusalem gebaut – und dem berühmten Eupalinos-Tunnel auf Samos über die großartigen Bauwerke der Römer bis zu den wenigen Tunnelbauten des Mittelalters spannt sich der Bogen eines packenden Themas der Technikgeschichte. Im frühen Industriezeitalter wird Tunnelbau unverzichtbar, weil z.B. die Eisenbahntrassen in schwierigen Gelände nicht ohne Tunnel zu bauen waren.

 

An herausragenden Beispielen werden die in den Bauwerken heute noch ablesbaren Schwierigkeiten der Ingenieure in Antike und Mittelalter deutlich gemacht.


Viadukt.

Lichtbildervortrag

Donnerstag, 15. November 2018 um 19:00 Uhr: 

LVR-Landesmuseum Bonn, Colmantstraße 14-16

Eine Veranstaltung des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz

»Einfach und genial«

Vermessungsgeräte und -methoden im antiken Aquäduktbau am Beispiel der Eifelwasserleitung

Kein Bauwerk ohne Vermessung! – Gerade im Fernwasserleitungsbau war eine gründliche Planung die unbedingte Voraussetzung für die Trassierung, also die Übertragung der Planungslinie in das Gelände. Als Nivelliergerät stand den Ingenieuren der Antike der beim römischen Fachschriftsteller Vitruv beschriebene „Chorobat“ zur Verfügung. Folgt man der Beschreibung Vitruvs wortgetreu, so entsteht ein Nivelliergerät, das in seiner Einfachheit von geradezu bestechender Genialität ist. Auch die Genauigkeit der Gefälleabsteckung mit grenzwertigen Ergebnissen von bis zu 14 cm auf einen Kilometer ließ bislang viele Fragen nach der angewandten Absteckungsmethode offen.Neue archäologische Erkenntnisse lassen aber auch in dieser Hinsicht heute klarer sehen: Die römische Gefälleabsteckung nach der Methode des Austafelns war erstaunlich effektiv und dabei von einer unglaublichen Präzision bei einfachster Anwendung.

Nettersheim

Schließlich die Groma: Mit diesem Gerät ließen sich rechte Winkel mit absoluter Genauigkeit abstecken. Als Hauptwerkzeug antiker Ingenieure und Baumeister diente die Groma sogar als Grundlage für deren Berufsbezeichnung "gromatici". Wir finden den rechten Winkel wie selbstverständlich in jedem antiken Bauwerk wieder.

Unter diesen Aspekten erscheint auch die Eifelwasserleitung nach Köln in einem völlig neuen Licht. Deutlich wird, dass wir es auch im Rheinland mit einem außergewöhnlichen Technikbau zu tun haben, der den Vergleich mit den anderen großartigen Aquädukten im Imperium Romanum nicht scheuen muss. Die Forschungen der letzten Jahrzehnte lassen ein Bauwerk sichtbar werden, in dem viel technisches Fachwissen zur Anwendung gekommen ist. Pfusch am Bau sieht anders aus!

Foto: Quellfassung Grüner Pütz bei Nettersheim

Aquädukt


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st inzwischen enträtselt worden. Aquädukte – von Laien und Fachleuten gleichermaßen bewundert – sind Zeugen großer Technik einer längst vergangenen Epoche!


   

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