Cäsar Prof. Dr. Klaus Grewe
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Der Römerkanal-Wanderweg. Der Römerkanal-Wanderweg.
 

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Auch für die nächste Zeit sind einige hochinteressante Vorträge von mir geplant. Alle nachfolgend aufgeführten Vorträge sind öffentlich und Sie sind herzlich eingeladen, dabei zu sein.

Viadukt.

 Ausstellung 

"Wasser für Roms Städte"

Die Ausstellung im LVR-Römermuseum Xanten ist beeendet. Sie wird in ein bis zwei Jahren im neuen Römerkanal-Infozentrum in Rheinbach wieder zu sehen sein.

Mehr als 100.000 Besucher haben die Ausstellung  in Xanten besucht!

Aquädukt

Lichtbildervortrag

Freitag, 13. April 2018 um 18:30 Uhr

Herrenhaus Meckenheim / Altendorf

Eine Veranstaltung des Meckenheimer Stadtmuseums und Kulturforum e.V.

»Licht am Ende des Tunnels«

Von römischen und mittelalterlichen Tunneln bis zu den ersten Eisenbahntunneln im Rheinland


»Patientia – Virtus – Spes!«  Mit diesen Schlagworten – Geduld, Tatkraft und Zuversicht – hat der römische Ingenieur Nonius Datus im 2. Jahrhundert n. Chr. die Tugenden eines antiken Tunnelbauers beschrieben. Nonius Datus wusste aus eigener Erfahrung um die besonderen Probleme dieser Ingenieursdisziplin. Und in der Tat sind die Schwierigkeiten der unterirdischen Trassenführung in fast jedem historischen Tunnelbau heute noch ablesbar.

 Tunnelbaupläne oder -skizzen sind nicht erhalten, so dass die Konzeption der Tunnelbauten aus den Bauwerken selbst abgelesen werden muss. Anhand von Arbeitsspuren in noch zugänglichen Bauwerken, die u. a. Vortriebsfehler und Richtungskorrekturen erkennen ließen, war es möglich, erstmals die Strategien der antiken Baumeister bezüglich der Planung und Trassierung dieser großartigen Ingenieurbauwerke zu entschlüsseln. Vortriebsfehler sowohl in der Höhe als auch in der Richtung waren unvermeidlich und hätten zum vollständigen Verfehlen des geplanten Treffpunktes der untertage arbeitenden Bautrupps führen können. Es ist deshalb als großartige Leistung der antiken und mittelalterlichen Ingenieure zu bewerten, dass allen Schwierigkeiten zum Trotz kein Tunnelbau ohne Vollendung geblieben ist.

 
DroveIm Vortrag wird die rund 3000jährige Geschichte des Tunnelbaus beleuchtet. Vom ersten Großtunnel der Geschichte – unter König Hiskias um 700 v. Chr. in Jerusalem gebaut – und dem berühmten Eupalinos-Tunnel auf Samos über die großartigen Bauwerke der Römer bis zu den wenigen Tunnelbauten des Mittelalters spannt sich der Bogen eines packenden Themas der Technikgeschichte. Im frühen Industriezeitalter wird Tunnelbau unverzichtbar, weil z.B. die Eisenbahntrassen in schwierigen Gelände nicht ohne Tunnel zu bauen waren. 

An herausragenden Beispielen werden die in den Bauwerken heute noch ablesbaren Schwierigkeiten der Ingenieure in Antike und Mittelalter sichtbar gemacht.

(Römischer Drover Berg-Tunnel bei Düren, die Wasserleitung knickt in den Tunnelverlauf ein)

Aquädukt

 

Lichtbildervortrag

Donnerstag, 15. November 2018 um 19:00 Uhr: 

LVR-Landesmuseum Bonn, Colmantstraße 14-16

Eine Veranstaltung des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz

»Einfach und genial«

Vermessungsgeräte und -methoden im antiken Aquäduktbau am Beispiel der Eifelwasserleitung

Kein Bauwerk ohne Vermessung! – Gerade im Fernwasserleitungsbau war eine gründliche Planung die unbedingte Voraussetzung für die Trassierung, also die Übertragung der Planungslinie in das Gelände. Als Nivelliergerät stand den Ingenieuren der Antike der beim römischen Fachschriftsteller Vitruv beschriebene „Chorobat“ zur Verfügung. Folgt man der Beschreibung Vitruvs wortgetreu, so entsteht ein Nivelliergerät, das in seiner Einfachheit von geradezu bestechender Genialität ist. Auch die Genauigkeit der Gefälleabsteckung mit grenzwertigen Ergebnissen von bis zu 14 cm auf einen Kilometer ließ bislang viele Fragen nach der angewandten Absteckungsmethode offen.Neue archäologische Erkenntnisse lassen aber auch in dieser Hinsicht heute klarer sehen: Die römische Gefälleabsteckung nach der Methode des Austafelns war erstaunlich effektiv und dabei von einer unglaublichen Präzision bei einfachster Anwendung.

Nettersheim

Schließlich die Groma: Mit diesem Gerät ließen sich rechte Winkel mit absoluter Genauigkeit abstecken. Als Hauptwerkzeug antiker Ingenieure und Baumeister diente die Groma sogar als Grundlage für deren Berufsbezeichnung "gromatici". Wir finden den rechten Winkel wie selbstverständlich in jedem antiken Bauwerk wieder.

Unter diesen Aspekten erscheint auch die Eifelwasserleitung nach Köln in einem völlig neuen Licht. Deutlich wird, dass wir es auch im Rheinland mit einem außergewöhnlichen Technikbau zu tun haben, der den Vergleich mit den anderen großartigen Aquädukten im Imperium Romanum nicht scheuen muss. Die Forschungen der letzten Jahrzehnte lassen ein Bauwerk sichtbar werden, in dem viel technisches Fachwissen zur Anwendung gekommen ist. Pfusch am Bau sieht anders aus!

Foto: Quellfassung Grüner Pütz bei Nettersheim

Aquädukt

Den Begleitband zur Ausstellung gibt es im Museumsshop und in jeder Buchhandlung:

Cover

"Aquädukte - Wasser für Roms Städte"

396 Seiten, mit Ausklappseiten, HC mit Schutzumschlag, 24 x 24 cm

Durchgehend farbig gedruckt auf hochwertigem Bilderdruckpapier

 Erscheinungstermin: 10.3.2014 (Regionalia Verlag, Rheinbach)

ISBN 978-3-95540-127-6, € 29,95


Pressestimmen:

„Man muss kein Ingenieur sein, um zu erahnen, dass ein solcher Trinkwasserkanal um das Jahr 80 eine Meisterleistung an Planung und Ausführung gewesen sein muss. Aber um zu verstehen, wie die römischen Ingenieure und Baumeister ein solches Werk vollbringen konnten – dafür braucht es schon einen Fachmann wie Klaus Grewe.“ 

 WELT AM SONNTAG  6. April 2014

Mit diesem opulenten Buch hat Klaus Grewe nichts weniger als ein Standardwerk vorgelegt – ausführlich genug, um den Fachmann nicht zu langweilen; verständlich genug, um den Laien nicht zu überfordern; vor allem aber voller erstaunlicher Geschichten.“ 

GENERAL-ANZEIGER BONN 24./25. Mai 2014

„Anschaulich anhand vieler Beispiele aus dem gesamten Römischen Reich entwickelt, entfaltet sich dem Betrachter in diesem Bildband das hohe Niveau der römischen Ingenieurskunst. Die Leser erfahren alles Wissenswerte zu Planung und Vermessung, Wassergewinnung, Aquäduktbrücken und –tunneln sowie zur Wassernutzung.“

 RHEINISCHE HEIMATPFLEGE 2/2014

„Dieser opulent bebilderte Band ist ein Grundlagenwerk zur antiken Ingenieurskunst, besonders zum Aquäduktbau. Detailliert werden alle Aspekte um Planung, Vermessung, Trassierung und Nutzung römischer Wasserleitungen anhand von Beispielen aus dem gesamten Römischen Reich dargestellt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dann auf dem „spektakulärsten Technikbau der Römerzeit": der Eifelwasserleitung nach Köln. Fundlisten und ein ausführliches Literaturverzeichnis runden den großartigen Band ab.“  

BERICHTE AUS DEM LVR-LANDESMUSEUM BONN  01/2014

„Zu den großen Kulturleistungen der römischen Antike gehören die Aquädukte, die über weite Strecken das Trinkwasser in die Städte transportierten und auch die luxuriöse Badekultur der Römer ermöglichten. Klaus Grewe hat diesem technik- und kulturgeschichtlich bedeutenden Phänomen nun ein opulentes Buch gewidmet, das als Summe seiner jahrzehntelangen Forschungen auf diesem Gebiet anzusehen ist. ... 

»Aquädukte. Wasser für Roms Städte« ist nicht nur wegen seiner fachkompetenten Ausführungen, sondern auch wegen seiner attraktiven Gestaltung mit zahlreichen Farbabbildungen, zum Teil als ausklappbare Bildtafeln, und anschaulichen grafischen Darstellungen eine Bereicherung.“  

PORTAL KUNSTGESCHICHTE   27. September 2014

berlebt haben, ist es den Ingenieuren und Archäologen unserer Tage in ee Einteilung der 

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st inzwischen enträtselt worden. Aquädukte – von Laien und Fachleuten gleichermaßen bewundert – sind Zeugen großer Technik einer längst vergangenen Epoche!


   

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