Cäsar Prof. Dr. Klaus Grewe
Römer - Rheinland - Wanderwege
Der Römerkanal-Wanderweg. Der Römerkanal-Wanderweg.
 

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Archäologische Wanderwege im Rheinland.

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- Drei archäologische Wanderwege im Rheinland


 
Hier geht´s zum neugestalteten Römerkanal-Wanderweg. Vor 25 Jahren als erster Themen-Wanderweg des Eifelvereins eingerichtet ist er am 1. Juni 2012 "generalüberholt" der Öffentlichkeit übergeben worden. Die Naturparke Nordeifel und Rheinland haben sich mächtig ins Zeug gelegt, um die erforderlichen Mittel für die Erneuerung zu beschaffen. Die Bürgermeister der 12 "betroffenen" Städte und Gemeinden haben eine Römerkanal-Charta unterschrieben, um den Schutz dieses bedeutenden Bodendenkmals auch in Zukunft zu geährleisten. Die Patenschaft über den Römerkanal hat der hochgeschätzte Kabarettist Konrad Beikircher übernommen und damit für eine weitere Popularität des Aquäduktes gesorgt. Auch Minister Remmel kam aus Düsseldorf, um bei den großen Feierlichkeiten an der Hardtburg dabei zu sein.

Zusammen mit Manfred Knauff habe ich einen neuen Wanderführer dazu geschrieben, der Ihnen bei der Vorbereitung einer Wanderung und bei der Wanderung selbst helfen soll.  Den Führer erhalten Siefür 14,95 € in jeder Buchhandlung oder direkt beim » Eifelverein.


Eifelverein, Hauptgeschäftsstelle, Postfach 100532, 52305 Düren, Tel. 02421 / 13121

- Zum Römerkanal-Wanderweg:

» Die offizielle Seite zum Römerkanal-Wanderweg mit Informationen und Neuigkeiten

» Ihr Weg zum Freundeskreis Römerkanal e.V.

- Zum Drover-Berg-Tunnel-Wanderweg:

» Sieben Filme zum Thema "Tunnelbau in der Antike" am Beispiel des Drover-Berg-Tunnels

» Die Filme bieten eine gute Vorbereitung für eine Wanderung auf dem Drover-Berg-Tunnel-Wanderweg  
Stichwort: Drover-Berg-Tunnel-Wanderweg

- Zum Tiergartentunnel-Wanderweg:

» Informationen zum Tiergartentunnel-Wanderweg

Viadukt.

Ein neuer archäologischer Wanderweg wurde eröffnet!

Nach dem Römerkanal-Wanderweg und dem Tiergartentunnel-Wanderweg gibt es seit September 2009 im Rheinland einen neuen archäologischen Wanderweg.

Drover-Berg-Tunnel-Wanderweg

Zu diesem Wanderweg wird eine Multimedia-Führung angeboten. Darin werden an allen Stationen wichtige Erklärungen zum Drover-Berg-Tunnel und zur Geschichte des Tunnelbaus allgemein abgegeben. Auf der Wanderstrecke sind diese sieben Video-Filme mit einem internet-fähigen Handy abrufbar:
» www.mm-historyguide.de  (Eine Produktion der Konejung-Stiftung.)

Sie können sich die Multimedia-Führung auch bequem zuhause anschauen: Geben Sie bei
» www.youtube.com
einfach einen der Suchbegriffe „Klaus Grewe“ oder „Drover-Berg-Tunnel“ ein. Danach können Sie die Filme einzeln und nacheinander anschauen.



In Nordrhein-Westfalen ist nur ein antiker Tunnel erhalten: Der Drover-Berg-Tunnel, mit 1.660 m Länge zugleich der längste antike Tunnel nördlich der Alpen. Gebaut vermutlich in der Mitte des 2. Jahrh. n. Chr.

Gelände-Drover-Berg Tunnel.Im Gelände ist die Tunneltrasse an einer Kette von Bauschächten zu erkennen, die sich an der Oberfläche durch (lückenhaft erhaltene) trichterförmige Mulden mit Durchmessern von bis zu 6 m abzeichnen. Der Tunnel unterquert den Drover Berg in einer maximalen Tiefe von 26 m unter dem Scheitelpunkt des durchbrochenen Bergrückens. Damit ergibt sich auch die größte Teufe der Bauschächte bis zu ca. 26 m.

Die Bauschächte folgen zwar keiner geraden Linie über den Berg, die Ausgrabungen von 1982 zeigten aber, dass sie einer plausiblen Linie folgen, die sich in einer großen Windung über den Berg zieht. Keiner der Schächte „tanzt aus der Reihe“, was ohne Frage das Ergebnis einer gelungenen Vermessungsarbeit in römischer Zeit ist. Der Abstand der Schächte schwankt zwischen 12 und 15 m in den Hanglagen und 17 bis 26 m auf der Höhe der Drover Heide. Bei den Arbeiten unter Tage mussten also maximal Vortriebsstrecken dieser Größenordnung eingehalten werden. Die Schächte waren auffallend eng: Ihre Durchmesser lagen im Bereich eines Meters.

Wasserleitung Drover-Berg-Tunnel.Erst nach der Fertigstellung des Tunnels baute man die Wasserleitung ein. Sie wurde im Rahmen von archäologischen Untersuchungen 1982 (und neuerlich 2007) am Fuße des westlichen Berghanges freigelegt, d. h. noch vor dem eigentlichen Tunnel und zwar an der Stelle, wo sie aus dem Hangverlauf in die Tunnelstrecke abknickt.



Viadukt.

   

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